OpenAI veröffentlicht Sora-App für Android

Es gibt aufregende Neuigkeiten für Android-Nutzer, die sich gerne in der Welt der digitalen Videokreationen tummeln. OpenAI, ein bahnbrechendes Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz, hat die Verfügbarkeit seiner Videoanwendung Sora auf Android erweitert. Die App, die im September zunächst für iOS auf den Markt kam, ist jetzt über den Google Play Store in einer Vielzahl von Regionen verfügbar. Dazu gehören die USA, Kanada sowie mehrere asiatische Länder wie Japan, Korea, Taiwan, Thailand und Vietnam.

Falls Sie Sora noch nicht kennen: Mit dieser innovativen App können Nutzer KI-generierte Videos erstellen, teilen und sogar remixen. Es überrascht nicht, dass Sora angesichts der Beliebtheit von Social-Media-Plattformen, die sich um Videoinhalte drehen, von Anfang an begeistert aufgenommen wurde. Nach dem ersten Start auf iOS verzeichnete die Anwendung innerhalb von fünf Tagen eine beeindruckende Anzahl von über 1 Million Downloads.

Was die Funktionen der App betrifft, so tritt Sora in die Fußstapfen der beliebten Plattform TikTok, indem es dem Nutzer einen Feed voller KI-generierter Videos präsentiert. Aber das ist noch nicht alles. Sora geht mit seiner “Cameo”-Funktion noch einen Schritt weiter. Dieser einzigartige Aspekt ermöglicht es den Nutzern, ihre KI-Kreationen zu personifizieren, indem sie sich selbst oder ihre Freunde zum Star der Show machen. Die innovative App ist jedoch nicht unumstritten.

Die “Cameo”-Funktion zum Beispiel wurde wegen des Umgangs mit Deepfakes kritisiert. Deepfakes, d. h. synthetische Medien, bei denen das Bild oder die Stimme einer Person durch KI-generierte Nachbildungen ersetzt wird, sind aufgrund des möglichen Missbrauchs ein heiß diskutiertes Thema. Sora erhielt zunächst Gegenwind für seinen Ansatz in Bezug auf Deepfakes und Urheberrechtsschutz, was zu einer Änderung der Richtlinien durch das OpenAI-Team führte. Ursprünglich hatte OpenAI den Rechteinhabern die Möglichkeit eingeräumt, ihre Zustimmung zu verweigern, doch als Reaktion auf die Rückmeldungen änderte es seine Haltung.

Dies hat OpenAI jedoch nicht davon abgehalten, neue Funktionen für Sora einzuführen. Eine aufregende Neuerung ist die Hinzufügung von “Charakter-Cameos”, die wiederverwendbare Avatare nutzen. In Zukunft will OpenAI auch eine Funktion einführen, die Rechteinhabern die Möglichkeit gibt, für die Cameos beliebter Charaktere und Personen extra zu bezahlen. Mit dieser Position zeigt OpenAI sein Engagement für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Potenzial und den Fallstricken der KI-Technologie, wobei berechtigte Bedenken erkannt und berücksichtigt werden.

Da OpenAI weiterhin auf die Nutzer hört, seine Richtlinien verfeinert und neue Funktionen einführt, sieht die Zukunft von Sora unglaublich vielversprechend aus. Die Verknüpfung des Nervenkitzels beim Erstellen einzigartiger Inhalte mit den potenziellen Revolutionen der KI-Technologie verspricht eine authentische Verbindung von Kreativität und digitalem Fortschritt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Landschaft der nutzergenerierten Videoinhalte auswirken werden, aber es ist klar, dass Sora eine innovative Kraft ist, mit der man rechnen muss.

Ursprünglicher Artikel: The Verge

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