Die nächste Stufe der KI: Nano Banana Pro und Sora
Von der Verwendung in Smart Homes zur Verwaltung von Versorgungsleistungen bis hin zur Unterstützung von Wissenschaftlern bei der Entschlüsselung komplexer Daten – künstliche Intelligenz (KI) ist zu einem zentralen Bestandteil unseres Lebens geworden. Allerdings scheint ihre Präsenz etwas zu intensiv zu sein, denn Google und OpenAI haben kürzlich angekündigt, strenge Beschränkungen für ihre KI-Generierungsanfragen einzuführen, darunter auch für Nano Banana Pro und Sora. Offenbar ist die Nachfrage so groß, dass diese Plattformen erheblich belastet werden.
Der Leiter von Sora bei OpenAI, Bill Peebles, erklärte kürzlich, dass die Verarbeitungseinheiten (GPUs) aufgrund der überwältigenden Nachfrage buchstäblich “schmelzen” würden. Infolgedessen sahen sie sich gezwungen, die Anzahl der kostenlosen Videogenerierungen pro Tag auf nur sechs zu beschränken. Es fiel auf, dass Peebles im Gegensatz zu früheren Einschränkungen nicht erwähnte, dass diese nur vorübergehend seien. Es ist jedoch möglich, dass die Nutzer bei Bedarf mehr ‘Gens’ erwerben – natürlich gegen eine Gebühr. Dieser Schritt scheint im Einklang mit den Bemühungen von OpenAI zu stehen, ihre Plattform zu kommerzialisieren.
Und das betrifft nicht nur OpenAI. Auch Google scheint seine Grenzen zu verringern, um mit der enormen Beliebtheit seiner KI-Tools fertig zu werden. Die Grenze für Nano Banana Pro wurde für kostenlose Nutzer auf die Erstellung von nur zwei Bildern pro Tag beschränkt. Dies ist eine leichte Verringerung gegenüber der bisherigen Grenze von drei Bildern und scheint einige Leute überrascht zu haben. Darüber hinaus hat sich Google das Recht vorbehalten, die Grenzen ohne vorherige Ankündigung zu ändern. Dies ist ein Schritt, der häufig nach der Veröffentlichung beliebter Software unternommen wird und auf die enorme Nachfrage hindeutet, der diese Plattformen ausgesetzt sein müssen.
Neben Nano Banana Pro gibt es auch Gerüchte, dass Google den Zugang für kostenlose Nutzer zu Gemini 3 Pro einschränken will. Dies ist ein weiterer Hinweis auf die enorme Beliebtheit dieser KI-Plattformen und den Druck, den sie ausgesetzt sind, um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen.
Das zugrunde liegende Muster ist hier ganz klar: Eine unaufhaltsam steigende Nachfrage nach KI, die die Angebotskapazitäten übersteigt und zu Einschränkungen führt. Für mich bedeutet dies, dass dies zwar kurzfristig als Engpass erscheinen mag, mittel- bis langfristig jedoch auf einen größeren Bedarf an einer Ausweitung der Infrastruktur hindeutet. Noch wichtiger ist, dass dies für die Verbraucher ein Weckruf hinsichtlich der zunehmenden Präsenz und Bedeutung von KI in unserem Leben ist. Sie ist da, sie ist real und sie ist leistungsstark. Und wir stehen erst am Anfang, dieses Potenzial zu verstehen und zu nutzen.
Artikel ursprünglich erschienen auf The Verge.