Microsoft reduziert stillschweigend Initiativen zur Förderung der Vielfalt

Vielfalt und Inklusion: Eine Abkehr von der Norm bei Microsoft

In einer überraschenden Meldung aus dem Bereich der Technologie hat Microsoft beschlossen, seine langjährige Tradition der Veröffentlichung eines Berichts über Vielfalt und Inklusion einzustellen. Als wichtiger Bestandteil der Transparenzziele des Unternehmens hat der Technologieriese seit über zehn Jahren die demografische Zusammensetzung seiner Belegschaft in Bezug auf Geschlecht, Hautfarbe und ethnische Zugehörigkeit dokumentiert. Insbesondere seit 2019 veröffentlichte Microsoft jährlich einen umfassenden Bericht über Vielfalt und Inklusion, was als bedeutender Schritt zur Erreichung einer robusten Unternehmenstransparenz und zum Abbau von Ungleichheiten am Arbeitsplatz angesehen wurde.

Ergänzend dazu hatte Microsoft auch vorgeschrieben, dass die Mitarbeiter bei ihren Leistungsbeurteilungen hinsichtlich ihres Beitrags zur Vielfalt bewertet werden müssen. Daher ist es für viele Beobachter ein Schock, dass das Unternehmen nun beschlossen hat, Vielfalt und Inklusion aus seiner Liste der Kernprioritäten zu streichen, die bei den Leistungsbeurteilungen der Mitarbeiter bewertet werden.

Hintergrund der Entscheidung

Die plötzliche Entscheidung von Microsoft folgt auf eine Verordnung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Diese Verordnung, die darauf abzielt, Initiativen zur Diversifizierung und Inklusion der Belegschaft zu unterbinden, könnte möglicherweise die Entscheidung von Microsoft beeinflusst haben, seine Tradition der Berichterstattung über Diversität aufzugeben.

Die Tech-Welt ist aufgrund dieser plötzlichen Entscheidung von Microsoft in Aufruhr, die eine deutliche Abkehr von den zuvor erklärten Verpflichtungen des Unternehmens in Bezug auf Vielfalt und operative Transparenz darstellt. Kritische Stimmen äußern sich zu den Auswirkungen dieser Entscheidung, insbesondere hinsichtlich der möglichen Folgen für die Vertretung von Minderheiten innerhalb des Unternehmens und die zukünftigen Ziele der Unternehmenskultur von Microsoft.

Auch wenn Diversität und Inklusion vielleicht nicht mehr Gegenstand öffentlicher Berichte oder ein Kriterium bei Leistungsbeurteilungen sind, bleibt abzuwarten, wie Microsoft intern mit diesem sensiblen Thema umgehen wird. Wird das Unternehmen einen anderen Weg finden, um sicherzustellen, dass seine Belegschaft weiterhin die weltweite Demografie widerspiegelt, oder wird es sich einer homogeneren Zusammensetzung beugen? Nur die Zeit wird es zeigen!

Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Geschichte unter The Verge.

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