New York erwägt zwei Gesetzesentwürfe zur Regulierung der KI-Industrie

KI-Rechenzentren und parteiübergreifende Besorgnis

Microsofts KI-Rechenzentrum Fairwater in Wisconsin ist ein Beweis für den technologischen Fortschritt im Bereich der KI. Doch die Bedenken über die riesigen Rechenzentren, die künstliche Intelligenz betreiben, werden allmählich von allen Parteien geteilt. Die Gesetzgeber nehmen diese Bedenken zunehmend zur Kenntnis und bringen Gesetze zur strengeren Regulierung der Technologiebranche ein. Inmitten dieser Entwicklungen bereitet sich die Legislative des Bundesstaates New York darauf vor, über eine Reihe von Gesetzesentwürfen zu beraten, die die Landschaft der durch KI erzeugten Inhalte und den Bau von Rechenzentren erheblich verändern könnten.

Einer dieser Gesetzesentwürfe mit dem vielsagenden Namen New York Fundamental Artificial Intelligence Requirements in News Act, kurz NY FAIR News Act, verspricht, die dringend benötigte Transparenz in den Bereich der von KI erstellten Inhalte zu bringen. Im Falle seiner Verabschiedung würde dieses Gesetz vorschreiben, dass alle KI-generierten Nachrichten mit einem Haftungsausschluss versehen werden müssen, aus dem der Einsatz von KI bei ihrer Erstellung klar hervorgeht. Der Gesetzentwurf ist ein Versuch, dem Publikum ein klareres Verständnis dafür zu vermitteln, wie der Inhalt der Nachrichten, die sie konsumieren, zustande kommt.

Eine bemerkenswerte Bestimmung in dem Gesetzentwurf ist, dass alle mit Hilfe von KI erstellten Inhalte von einem Menschen in einer Position der ‘redaktionellen Kontrolle’ überprüft und genehmigt werden müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Endergebnis nicht nur ein Produkt von Algorithmen und maschinellen Lernprozessen ist, sondern auch das menschliche Element einer sorgfältigen Überprüfung beinhaltet. Diese Anforderung soll als Schutz dienen und die menschliche Note bei der Erstellung von Nachrichten auch im Zeitalter des KI-Journalismus unterstreichen.

Eine Pause beim Bau von Rechenzentren?

Die zweite Gesetzesvorlage auf der New Yorker Agenda verspricht, noch umstrittener zu werden. Aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Energieverbrauchs, der Umweltauswirkungen und anderer Aspekte würde das vorgeschlagene Gesetz den Bau neuer Rechenzentren für drei Jahre aussetzen. Dieser Baustopp wird wahrscheinlich gemischte Reaktionen hervorrufen, wenn man bedenkt, wie wichtig diese Zentren für unsere schnell digitalisierende Welt geworden sind.

Rechenzentren sind das Rückgrat, das unser datengesteuertes, vernetztes Leben unterstützt. Sie versorgen alles, von Ihren Lieblings-Streaming-Diensten bis hin zu wichtigen Finanztransaktionen. Sie stillen den wachsenden Datenhunger und unterstützen die rasanten Fortschritte der KI. Allerdings sind sie auch Energiefresser und tragen erheblich zur Umweltzerstörung bei.

Die im Gesetzentwurf vorgesehene dreijährige Baupause bietet ein Zeitfenster, um einen Schritt zurückzutreten, Bilanz zu ziehen und möglicherweise unsere Herangehensweise an diese gigantischen Strukturen zu überdenken. Ob sich diese Pause als Bremsklotz erweisen könnte, der den technischen Fortschritt verlangsamt, oder als Verschnaufpause, die uns hilft, nachhaltigere Modelle zu entwickeln, wird sich erst mit der Zeit zeigen.

Da sich KI weiterentwickelt und zunehmend Einzug in unsere Redaktionen, Arbeitsabläufe und Rechenzentren hält, könnten diese Gesetzesinitiativen in New York wichtige Präzedenzfälle schaffen. Da sich das Zusammenspiel von KI, Regulierung und Nachhaltigkeit auf der gesetzgeberischen Bühne weiter entfaltet, lohnt es sich, die anstehenden Entscheidungen genau im Auge zu behalten. Um mehr über diese Geschichte und die Zukunft der KI in New York zu erfahren, können Sie den vollständigen Artikel bei The Verge lesen.

Ursprünglicher Artikel: The Verge

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