In die Rolle eines Bereitschaftsingenieurs zu schlüpfen, der eine E-Commerce-Plattform verwaltet, kann eine ziemlich knifflige Angelegenheit sein, vor allem wenn man täglich Millionen von Transaktionen verarbeiten muss. Die Systemarchitektur, die aus mehreren Microservices besteht, trägt erheblich zur Komplexität der Umgebung bei. Aber so einschüchternd es auch erscheinen mag, die Herausforderung liegt nicht in der Verwaltung eines solchen gigantischen Systems, sondern vielmehr in der Handhabung der riesigen Ströme von Telemetriedaten, die es produziert. Wir sprechen hier von einer Vielzahl von Erkenntnissen, von Metriken und Protokollen bis hin zu Traces, was für jeden, der den Mut hat, sich dieser Aufgabe zu stellen, eine Herkulesaufgabe darstellt.
Die wirkliche Herausforderung kommt, wenn kritische Vorfälle auftreten. Ähnlich wie bei der Suche nach der Nadel im Heuhaufen sehen sich Bereitschaftsdiensttechniker mit der gewaltigen Aufgabe konfrontiert, sich durch ein Meer von Daten zu wühlen, um die Grundursache solcher Vorfälle zu finden. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Daten zu sichten und zu durchforsten, um die sprichwörtliche Nadel zu finden.
Von Telemetriedaten zu wertvollen Erkenntnissen
Wie kann man also Berge von Telemetriedaten in verwertbare Erkenntnisse umwandeln? Hier kommt die Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel. Die KI-gestützte Beobachtbarkeit hat sich als wichtiger Akteur im Bereich des E-Commerce und darüber hinaus herauskristallisiert und verspricht einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie wir mit Daten umgehen, sie analysieren und daraus Erkenntnisse gewinnen.
Bei der Anwendung auf die Architektur von E-Commerce-Plattformen schafft die KI-Beobachtbarkeit einen robusten Rahmen, der es den Technikern ermöglicht, Rohdaten in erstaunlich kurzer Zeit in verwertbare Erkenntnisse umzuwandeln. Dieser Prozess geht über die einfache Datenanalyse hinaus und ebnet den Weg für prädiktive Analysen und die Automatisierung von Reaktionen auf bestimmte Vorfälle, was das Leben der Techniker im Bereitschaftsdienst erheblich erleichtert.
Die Macht der AI-Beobachtbarkeit
Mit KI-gestützter Beobachtungsfähigkeit können Ingenieure den Kern der Probleme innerhalb des Systems erreichen und so die Anomalien auf einer granularen Ebene angehen. Es geht darum, das System zu beobachten, daraus zu lernen und Vorhersagen über sein künftiges Verhalten zu treffen. Dieser Prozess wiederum ermöglicht es den Ingenieuren, Muster und Korrelationen zu erkennen und diese in Erkenntnisse umzuwandeln.
Die KI übernimmt die schwere Arbeit, so dass die Techniker das tun können, was sie am besten können: Maßnahmen auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse ergreifen. Sie können Engpässe umgehend beheben und vorbeugende Maßnahmen gegen potenzielle Probleme ergreifen, was das System nicht nur widerstandsfähig, sondern auch effizient macht.
Ein KI-gestütztes Beobachtungstool fungiert im Wesentlichen als virtueller Assistent, der den Ingenieuren hilft, Quellen von Anomalien zu lokalisieren und Vorfälle schneller zu erkennen. Es ist ein allsehendes Auge, das in jeden Winkel der E-Commerce-Plattform blickt und sicherstellt, dass nichts unbemerkt bleibt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die beängstigende Aufgabe, sich durch Terabytes von Daten zu wühlen, nicht länger über den Köpfen der Techniker auf Abruf schweben muss. Mit KI-gestützter Beobachtbarkeit können wir Telemetriedaten in Erkenntnisse umwandeln und eine Welle der Effizienz über E-Commerce-Plattformen hinweg entfesseln. Mit diesem Ansatz machen wir Fortschritte auf dem Weg zu einem widerstandsfähigeren und effizienteren System, das die Anforderungen eines schnelllebigen und sich ständig weiterentwickelnden E-Commerce-Ökosystems effektiv erfüllen kann.
Ursprünglicher Artikel: https://venturebeat.com/ai/from-terabytes-to-insights-real-world-ai-obervability-architecture/