Pinterests "Tuner"-Tool reduziert AI-Inhalte, kann sie aber nicht eliminieren

Pinterest ist immer auf der Suche nach innovativen Wegen, um die Erfahrung seiner Nutzer zu verbessern. Der jüngste Schritt ist die Einführung eines Tools, das sich gegen die künstliche Intelligenz (KI) richtet, die unsere Feeds kontrolliert. Dieses ’Tuner“ genannte Tool gibt den Nutzern die Möglichkeit, den Einfluss der KI in ihrem Feed abzuschwächen und so eine bessere Anpassung der Inhalte zu ermöglichen. Dies eröffnet zwar neue Möglichkeiten der persönlichen Kontrolle über die Inhalte von Pinterest, ist aber kein vollständiger KI-Ausschalter.

Diese Funktion befasst sich mit dem oft beunruhigenden Einfluss von KI auf die Gestaltung dessen, was wir online sehen und mit dem wir interagieren. Pinterest hat dieses Problem erstmals im Mai öffentlich anerkannt, als es Pins, die von KI-Einflüssen betroffen sind, automatisch mit dem Hinweis “KI modifiziert” versah. Dieses Eingeständnis ging einher mit dem Versprechen verbesserter Erkennungstools und auffälligerer Kennzeichnungen, obwohl vollständige Details zu diesen Verbesserungen noch nicht veröffentlicht wurden.

Das “Tuner”-Tool befindet sich in den Benutzereinstellungen unter dem entsprechend benannten Abschnitt “Verfeinern Sie Ihre Empfehlungen”. Genauer gesagt befindet es sich auf der Registerkarte “GenAI-Interessen”. Die Nutzer haben die Möglichkeit, die Kategorien auszuwählen und anzupassen, in denen sie mehr oder weniger KI-generierte Inhalte sehen möchten. Diese Einstellung wirkt wie ein KI-Dimmschalter für ihren Feed. Laut Pinterest funktioniert dies nur bei “geeigneten Bild-Pins” in bestimmten Kategorien wie Schönheit, Kunst, Mode und Wohnkultur, die typischerweise ein hohes Maß an KI-Inhalten aufweisen.

Die Änderung ist kein völliges Verbot der KI-Kuration auf Pinterest. Stattdessen bietet sie den Nutzern mehr Kontrolle und unabhängig gestaltete Browsing-Erlebnisse. Sie verschiebt das Gleichgewicht zugunsten der Nutzerpräferenzen und ermöglicht es den Nutzern, ihre Pinterest-Welt aktiv zu gestalten. Dabei geht es nicht unbedingt darum, sich gegen KI aufzulehnen, sondern vielmehr darum, die Balance zwischen KI-gestützten und nutzergesteuerten Inhalten zu finden.

Android- und Desktop-Nutzer können diese Funktion bereits ausprobieren, während iPhone-Nutzer in den kommenden Wochen mit dem Zugang rechnen können. Dies ist ein vielversprechender Schritt, um den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Online-Erfahrungen zu geben. Mit der fortschreitenden Entwicklung der KI-Durchdringung auf allen Online-Plattformen ist es eine willkommene Entwicklung, die Möglichkeit zu haben, den Einfluss der KI anzupassen. Was Pinterest betrifft, so zeigen die Aufklärung des “Pinfestation”-Problems und die konkreten Schritte zur Lösung des Problems einen vorausschauenden und nutzerorientierten Ansatz.

Dieser Artikel basiert auf Informationen, die zuerst von The Verge berichtet wurden. Sie können den Originalartikel lesen hier.

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