Der Bereich der künstlichen Intelligenz kann oft wie eine dystopische Schachpartie erscheinen: Mensch gegen Maschine, im Wettstreit um die Vorherrschaft. Die Science-Fiction-Darstellung synthetischer Intelligenz, wie beispielsweise Skynet aus der Terminator-Reihe, verstärkt diese Wahrnehmung nur noch. Es gibt jedoch eine wachsende Denkrichtung, in der künstliche Intelligenz nicht als Gegner, sondern als Partner zur Steigerung der menschlichen Kreativität und des Denkvermögens betrachtet wird.
In dieser sich wandelnden Landschaft finden wir Innovatoren wie Sari Azout, die einen Kurs vorgeben. Als Gründer von Erhaben, Als Drehscheibe für Kuration, Kreativität und Ideen ist Azouts Vision stark von Nuancen und Originalität geprägt. Interessanterweise bildet künstliche Intelligenz das Rückgrat ihres Unternehmens. Eine Tatsache, die jeden Kenner von raffiniertem Geschmack wie sie selbst überraschen könnte. Für Azout ist dies jedoch im Gesamtkontext ihrer Vision vollkommen logisch.
Künstliche Intelligenz ist geprägt von Begriffen wie Objektivität, Berechnungen und harten Daten. Es stellt sich also die Frage, wie sie sich für eine Plattform wie Erhaben die sich aus dem Subjektiven, dem Ästhetischen und dem Imaginativen speist? Es geht um Synergie. Nach Azouts Denkweise kann KI als Werkzeug eingesetzt werden, um die menschliche Kreativität zu fördern, anstatt sie zu ersetzen.
KI dann im Zusammenhang mit Erhaben, ist nicht als Meisterkurator oder Geschmacksmacher konzipiert, sondern als Vermittler. Indem es sich um einige der eher logistischen Aspekte der Kunstkuration kümmert, gibt es den Menschen, deren Geschmack bedient wird, mehr Freiheit, die Kunst selbst zu erkunden, zu schaffen und sich in sie zu vertiefen. Azout ist sich bewusst, dass Geschmack nicht programmiert werden kann, aber dass er angemessen kanalisiert werden kann.
Tatsächlich ist Azouts Ansatz zur Integration von KI in ihre Plattform mutig und zukunftsweisend. In einer Welt, in der oft Befürchtungen hinsichtlich der zunehmenden Dominanz von KI bestehen, bietet das Konzept der Koexistenz und Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz eine erfrischende Perspektive. Diese Idee ist nicht nur revolutionär, sondern auch notwendig, da wir uns in einem Bereich bewegen, in dem sich Technologie und Kreativität überschneiden.
Es ist interessant zu beobachten, wie künstliche Intelligenz genutzt wird, um die menschliche Kreativität zu fördern, anstatt sie zu hemmen. Letztendlich könnten die Maschinen, von denen wir befürchten, dass sie uns übertreffen könnten, genau die Werkzeuge sein, die unsere Fähigkeiten auf ein neues Niveau heben. Vielleicht wird die Zukunft kein Schlachtfeld sein, sondern ein Spielplatz, auf dem KI und menschliche Kreativität miteinander tanzen und das Unmögliche möglich machen.
Um mehr darüber zu erfahren, wie Sari Azout künstliche Intelligenz nutzt, um die Kuration auf ihrer Plattform Sublime zu verbessern, lesen Sie den vollständigen Artikel unter The Verge.