Googles neue Pixel Watch 5 präsentiert sich in ihrer ganzen Pracht mit ihrem schillernden Regenbogen-Textilarmband und sieht auf ihrer Ladestation einfach wunderschön aus. Die Kopfhörer sind zwar weniger auffällig, bilden aber eine reizvolle Ergänzung im Hintergrund. Dieses beeindruckende Stück Technik kostet kein Vermögen – mit einem Preis von $399 ist es zwar eine Investition für Technikbegeisterte, doch die Verbesserungen, die es mit sich bringt, sind nicht nur kosmetischer Natur.
Ja, es gibt attraktive Hardware-Upgrades wie die Satin-Pyrit-Oberfläche des Gehäuses, die verlockenden neuen Armbandfarben und die seltene Steph-Curry-Sonderedition. Auch unter der Haube gibt es Verbesserungen – einen schnelleren Qualcomm-Prozessor und eine geringfügige Erhöhung der Akkukapazität. Es ist nicht falsch, die Preiserhöhung gegenüber dem Vorjahr zu bemerken, aber schieben Sie die Schuld einfach auf „RAMageddon“ – wir sind alle Opfer davon. Wenn Sie die Uhr betrachten und das Gefühl haben, dass sich nichts geändert hat, liegen Sie damit gar nicht so falsch – die bedeutenden Neuerungen dieses Jahres liegen in der Software.
Aber warum sollte das eine Überraschung sein? Die Einführung der Fitbit Air durch Google im Mai hatte bereits auf das Potenzial für weitere, eher softwareorientierte Verbesserungen hingedeutet. Die Pixel Watch 5 steht ganz im Zeichen dieser Ausrichtung auf innovative Softwareentwicklungen statt auf Hardware-Neuerungen.
Was uns aufgefallen ist: In diesem Jahr gibt es kein neues proprietäres Ladegerät. Bewegen sie sich in den kommenden Jahren in Richtung einer universelleren Ladelösung? Auch wenn dies vielleicht wie eine Kleinigkeit erscheint, sind wir dennoch gespannt darauf, was das nächste Jahr bringen wird. Mal ehrlich: Wer wäre nicht überglücklich, wenn man sich von der Exklusivität lösen und einen grenzenloseren Ansatz für Konnektivität verfolgen würde?
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Pixel Watch 5 vielleicht genau das ist, von dem wir gar nicht wussten, dass wir es brauchen. Nein, es geht nicht nur um die Uhr selbst. Es geht darum, wie Google Software-Innovationen nutzt, um das Nutzererlebnis weiterzuentwickeln. Das Äußere ist zwar verlockend, aber letztlich nur eine auffällige Hülle für die faszinierende Geschichte, die sich in der Software der Uhr entfaltet.