Fenders CEO betrachtet seine Bandkollegen als analoge KI

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Edward “Bud” Cole, der angesehene CEO von Fender, steht in Japan inmitten einer Menschenmenge, das Mikrofon in der Hand. Wir schreiben das Jahr 2023, und der Trubel und der Applaus führen ihn schließlich zum Rednerpult. Doch das Rampenlicht ist nicht nur auf ihn gerichtet. In seiner Rede schwingt das unvergängliche Vermächtnis der Telecaster mit, die ihr 75-jähriges Jubiläum feiert.

Sein Interview mit T3 Zunächst huschte er an den Zuhörern vorbei. Doch einige schlagkräftige Bemerkungen zum Thema künstliche Intelligenz und deren Rolle in der Musik wurden von den Kameras eingefangen. Diese Kommentare, die zunächst kaum Beachtung fanden, sorgten bald für Aufsehen und wurden schließlich zum heiß diskutierten Thema der Branche.

Das Unternehmen Fender hatte bereits zuvor einige negative Schlagzeilen gemacht. Der Auslöser? Die Unterlassungsaufforderungen, die es an Gitarrenbauer verschickte und in denen es Urheberrechte an der Korpusform der Stratocaster geltend machte, waren der Funke, der das Feuer entfachte. Was darauf folgte, war eine Welle, die einem Lauffeuer nicht unähnlich war – ein sich anbahnendes PR-Desaster.

Namhafte Gitarren-YouTuber brachten ihre Unzufriedenheit unmissverständlich zum Ausdruck. Einige kündigten an, dass sie die Zusammenarbeit beenden und keine Fender-Ausrüstung mehr kaufen würden. Das Unternehmen geriet in einen Strudel, der es von den Ufern seines guten Rufs in der Branche wegtrieb und sich stetig zu einem Orkan der Empörung entwickelte.

Bud Coles Äußerungen, in denen er Coverversionen und Bandkollegen mit einem undefinierten Begriff verglich, der in seinen Ausführungen auftauchte, könnten Öl ins Feuer gegossen haben. Anstatt die Situation zu entschärfen, führte dies nur dazu, dass die Gitarrengemeinschaft noch intensiver über die Angelegenheit nachgrübelte. Schließlich lässt man ein Gitarrenorchester nicht in Kakophonie versinken und kommt damit ungeschoren davon.

Was als Nächstes geschehen wird und inwieweit sich die Kontroverse auf Fender und dessen Verhältnis zur gesamten Gitarristengemeinschaft auswirken wird, bleibt abzuwarten. Inmitten des Lärms der Kritik steht das Bild von Cole, der in Japan spricht, nun im grellen Rampenlicht und symbolisiert die Turbulenzen, die Fender derzeit durchlebt.

Wer sich für die Einzelheiten dieser Geschichte interessiert oder den Werdegang von den Anfängen bis zum heutigen Stand nachverfolgen möchte, kann sich die ganze Geschichte genauer ansehen hier bei The Verge.

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